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Biographie

1919 - Geburt am 1. Oktober in Gelsenkirchen. Der Vater war Holzhandelskaufmann und beide Eltern waren in der evangelischen Gemeinde aktiv.

1926 - Einschulung am 1. April in die evangelische Hohenzollernschule.

1930 - Wechsel an das Lyceum Gelsenkirchen.

1936 - Abschluss der Schule mit der mittleren Reife auf Wunsch des Vaters. Beginn der Ausbildung zur Kindergärtnerin.

1938 - Examen als Kindergärtnerinnen und Hortnerin. Praktikantin im Ausbildungsseminar.

1939 - Studium an der Folkwangschule Essen, anschließend Abendkurse neben der Arbeit im Kindergarten.

1940 - Wiedereintritt in die Abitursklasse des Lyceums.

1941 - Abitur. Im Sommersemester Beginn des Studiums an der Hochschule für Kunsterziehung, Berlin (heute UdK) und an der Berliner Universität. In den Semesterferien Rüstungseinsatz bei Geldbach in Gelsenkirchen.

1943 - Künstlerische Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen. Im Wintersemester Studium der Kunsterziehung und Germanistik in Marburg.

1944 - Im Sommersemester Werklehrerlehrgang an der Kunsthochschule Berlin mit Abschlussprüfung im Oktober. Ende September Tod des Bruders Ernst östlich von Riga. Ab dem Wintersemester Studium der Philologie in Marburg. Erste Ausstellungsteilnahmen.

1945 - Heirat mit Heinz Menne im Februar in Marburg. Im April verbrennen viele frühere Bilder bei einem Bombenangriff in Marburg. Anfang April Tod des Vaters in Gelsenkirchen. Im Winter erste Ausstellungsteilnahme in Gelsenkirchen.

1946 - Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Marburg. Häufige Fahrten nach Gelsenkirchen zur Mutter.

1947 - Teilnahme an der Deutschen Kunstausstellung Essen. Gemeinsame Ausstellung der von ihr mitgegründeten Künstlergruppe „Hütte“.

1949 - Umzug nach Gelsenkirchen. Geburt der Tochter.

1950 - Vorstandsmitglied im neu gegründeten Bund Gelsenkirchener Künstler nach Auflösung der „Hütte“. Geburt des Sohnes.

1951 - Tätigkeit als Kunsterzieherin am Gymnasium in Bochum. Erster Beitrag zum Kalender des Bundes Gelsenkirchener Künstler.

1952 - Kur in Bad Bentheim.

1955 - Reise mit Freunden in deren Borgward durch Ostfrankreich und die Schweiz nach Oberitalien.

1956 und folgende Jahre - Reisen, u.a. zu den Museen in Haarlem, Amsterdam, Utrecht.

1957 - Reise mit der Lambretta nach Paris.

1958 - Reise mit der Bahn nach Sizilien.

1959 - Urlaubsreise zum Genfer See und Besuch bei Oskar Kokoschka in  Villeneuve. Auseinandersetzungen im Künstlerbund um gegenständliche und abstrakte Malerei.

1962 - Abqualifizierung ihrer bei der Jahresschau Gelsenkirchener Künstler gezeigten Bilder in der örtlichen Presse. Danach lange Schaffenspause und mehrmonatige Krankenhausaufenthalte.

1970 und folgende Jahre - mehrere Studienreisen mit Margarete Franke nach Südspanien.

1977 - Teilnahme an der Ausstellung "Südliche Küsten" in Gelsenkirchen.

1981 - Letzte Ausstellung zu Lebzeiten.

1984 - Letzte Bilder entstehen am Ende einer intensiven Schaffensperiode im Atelier in Gelsenkirchen.

1988 - Helene Menne-Lindenberg stirbt am 4. August.

zuletzt geändert: 30.8.2019